Im Alltag von Kindertagesbetreuungen, von Mitarbeiter/innen des Jugendamts/der Jugendhilfe,
von Psychotherapeut/inn/en und familiengerichtlichen Sachverständigen/gerichtsnahen Berufen
kommt es immer wieder zu der Frage, was eine altersentsprechende sexuelle Entwicklung eines
Kindes ausmacht. Wann handelt es sich um eine normale Entwicklung und wann müssen wir mit
einer Gefährdungssituation rechnen?
Frau Dipl.-Päd. Beate Martin vom Institut für Sexualpädagogik beleuchtet dieses Spannungsfeld
in ihrer Fortbildung eingehend. Die untersuchten Themen in der Fortbildung sind: Sexuelle
Entwicklung bei Kindern, kindliche Ausdrucksformen wahrnehmen, reflektieren deuten, sexuelle
Grenzverletzungen und sexuelle Gewalt, sexualpädagogische Begleitung zwischen Förderung und
Schutzauftrag, offene Fragen, Fallbeispiele Die Bereitschaft zur Selbstreflexion wird
vorausgesetzt.
Das eintägige Online-Seminar von Frau Martin wird ergänzt durch eine halbtägige Fortbildung
von Frau Dr. Anita Plattner, deren Thema der Zusammenhang mit dem Vorgehen in der
Begutachtung bzw. in der Zusammenarbeit mit Sachverständigen sein wird.
Zielgruppe:
Berufsgruppen aus dem psychosozialen Bereich z.B. Familienpsychologische Sachverständige, ,
Sozialpädagogen, Erzieher/innen/ Fachpersonal von Kinderheimen, Gerichtsnahe Berufe wie
Verfahrensbeistände, Kinder- und Jugend-Psychiater, Psychotherapeutinn/en.
Termine:
05.05.2026 – Tag 1 – 09:30 Uhr bis 16:00 Uhr (Beate Martin)
06.05.2026 – Tag 2 – 09:30 Uhr bis 12:30 Uhr (Anita Plattner)
(nur gemeinsam buchbar)
Teilnahmegebühr: 255,00€
Maximale Teilnehmerzahl: 20